Was eine Wohnung zur Wohnung mit Aussicht macht
- Freier und gesicherter Blick. Es zählt, was man sieht (Sella, Langkofel, Marmolada, Tofane) und ob der Blick durch einen künftigen Bau verstellt werden kann: In der Gemeinde nachfragen, was der Bauleitplan für die Grundstücke davor vorsieht.
- Wintersonne. In engen Tälern liegen manche Häuser wochenlang im Schatten. Südlage und Sonnenstunden im Dezember sind so viel wert wie die Aussicht.
- Ruhe und Zufahrt. Höhere Lagen sind oft auch die ruhigsten, aber Zufahrt bei Schnee, Steigung der Straße und Entfernung zum Ort wiegen für Ganzjahresbewohner.
Wie man sie beim Verkauf zeigt
- Echte Fotos, in mehreren Jahreszeiten. Der Blick im Winter mit Schnee und im Sommer, aus Fenstern und vom Balkon, nicht nur das Panorama aus der Ferne.
- Ausrichtung und Sonnenstunden. Die Ausrichtung der Haupträume angeben und, wenn bekannt, die Sonnenstunden im Winter.
- Was davor liegt. Ist das Grundstück davor landwirtschaftlich oder nicht bebaubar, ist das ein starkes Argument: mit dem Bauleitplan belegen.
Wo die Aussicht am meisten zählt
Am meisten dort, wo Käufer eine Ferienwohnung suchen: Wolkenstein, St. Ulrich und St. Christina in Gröden, Corvara und Abtei in Alta Badia, Canazei und Campitello im Fassatal, Arabba und Cortina. In Orten mit vielen Erstwohnungen zählt sie auch, aber weniger als Dienste, Schulen und Anbindung. Die Ausgangspreise je Ort stehen auf den Seiten der Täler: Gröden, Gadertal, Fassatal, Arabba und Cortina.
Villen und Einfamilienhäuser
Ist das Haus mit Aussicht eine Villa oder ein Chalet, stehen die OMI-Preise für Villen je Gemeinde unter Villa oder Chalet in den Dolomiten verkaufen.